Flugzeugbau hautnah erleben – Werksbesichtigung Airbus

Foto: © aeroprints.com

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Fliegen fasziniert Menschen schon seit Jahrtausenden. Hamburger können diese Faszination auf der Halbinsel Finkenwerden am Südufer der Unterelbe hautnah miterleben. Dort hat Airbus seinen größten Standort in Deutschland: Das Montagegelände umfasst eine Fläche von 5000 Fußballfeldern. Hier werden von 15.000 Mitarbeitern die verschiedenen Airbus-Flugzeuge, unter anderem der A320 und das Großraumflugzeug A380, aus mehreren Millionen Einzelteilen zusammengesetzt und vom werkseigenen Flughafen an die Kunden ausgeliefert. Eine Airbus-Werksführung in Hamburg ist nicht nur für alle Flugzeug- und Technikfans interessant. Jedem, der sich schon einmal gefragt hat, wie so ein Flugzeug eigentlich gebaut wird und am Ende auch noch fliegen kann, sei dieser Ausflug der anderen Art ans Herz gelegt.

Bei der Flugzeugproduktion zusehen

Die Tour beginnt am Haupttor des Airbus-Geländes: Von hier werden die Interessierten per Shuttlebus ins Werkinnere transportiert. Dort geht es zu Fuß weiter. Gezeigt werden die einzelnen Fertigungsschritte der verschiedenen Typen: vom kleinen A318 bis zum zweistöckigen Großraumflugzeug A380. Dazu vermitteln die Tourguides viel Insiderwissen zu Produktion, Entwicklung, Herkunft der verbauten Teile und den damit verbundenen Kosten. Dieses Wissen haben sie oft aus erster Hand, sind es oftmals pensionierte Airbus-Angestellte, die die Werksbesichtigungen leiten.

So läuft die Werksbesichtigung ab

Die Tour wird vom Reisebüro Globetrotter organisiert. Dieses befindet sich links vom Haupttor des Geländes. Die Werksführungen finden von Montag bis Samstag statt. Die erste Tour startet um 9:30 Uhr, die letzte um 16:30 Uhr. Die Plätze müssen im Vorfeld gebucht werden, vor Ort ist kein Ticketerwerb möglich. Das Mindestalter für eine Teilnahme an den Touren beträgt ausnahmslos 14 Jahre. Dies muss durch Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses am Werkseingang bestätigt werden.

Die Führung besteht sowohl aus Fahrten mit dem Shuttlebus als auch aus Strecken, die zu Fuß bewältigt werden müssen. Die Länge variiert ja nach Tour zwischen ein und zwei Kilometern, umfasst aber immer auch Treppen. Zudem gibt es der Führung keine Pausen und Sitzgelegenheiten, weshalb sich die Tour für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer nicht eignet.

Mehr Informationen und Anmeldung zu den Werksbesichtigungen: https://werksfuehrung.de/de/airbus-touren

 

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