St. Georg – Stadtteil mit vielen Gesichtern

St. Georgskirche

Seinen Namen verdankt der im Nordwesten der Stadt Hamburg gelegene Stadtteil einem Krankenhaus. Der Heilige Sankt Georg wurde zum Namenspatron für das heute wohl abwechslungsreichste Viertel der Hansestadt. Erst 1868 wurde das 1,8 Quadratkilometer große Gebiet in die Stadt eingegliedert. Heute leben hier über 12.000 Menschen in einem einzigartigen Cross-over der Kulturen und einer lebendigen Szene, in der sich Geschäftsleute, Prominente und Kreative herumtummeln.

Geografisch liegt St. Georg in Hamburgs Mitte. Besonders die gute Anbindung an den Nah- und Fernverkehr, U- und S-Bahn, die Nähe zur Innenstadt und Alster, zu Museen und Shoppingmeilen machen es nicht nur bei den Touristen zu einem beliebten Aufenthaltsort.

Nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt liegt das beliebte Museum für Kunst und Gewerbe, das zu den führenden Museen für Kulturgeschichte, Kunsthandwerk, Design und Fotografie zählt. Ebenfalls zu Fuß erreicht man vom Hauptbahnhof aus Deutschlands größte Sprechbühne: das Deutsche Schauspielhaus. Es zählt zu den führenden Theatern im deutschen Sprachraum und bietet heute etwa 1300 Gästen im Großen Saal Platz. Etwas derber geht es nur wenige Meter entfernt im Ohnsorg-Theater zu. 2011 zog das Hamburger Traditionstheater ins Bieberhaus und unterhält seine Besucher mit einem abwechslungsreichen Spielplan. Allerdings gilt hier „Wi snackt Hün un Perdün on platt!“

Altes Haus in Hamburg, St.Georg

Den Mittelpunkt St. Georgs bildet die „Lange Reihe“. Hier wechseln sich schmucke Fachwerkhäuser mit Altbauten ab und bilden eine der schönsten Straßen Hamburgs. Unter anderem finden sich hier das Geburtshaus von Hans Albers (Nr. 71) und eine der schönsten Apotheken der Stadt (Nr. 39). Die für die Lange Reihe typische Hinterhausbebauung können Sie besonders gut in der Nr. 75 sehen.

Kulinarisch kommt hier auch jeder auf seine Kosten: Spezialitätenshops, Szenelokale und Trendbars locken die Besucher mit verrückten, vielfältigen und urigen Angeboten. Das Cox kombiniert deutsche und österreichische Spezialitäten mit französischen, italienischen und asiatischen Einflüssen. Im Kyti Voo kann man tagsüber das bunte Treiben auf den Straßen genüsslich bei einem Café Macchiato durch die lange Glasfront beobachten. Essen rund um die Uhr serviert die Turnhalle – Restaurant, Bar und Bistro in einem. Natürlich können Sie auch ein kleines Gericht oder einen Snack in unserer Bar im Hotel genießen. Bier, Wein und andere Getränke werden dort selbstverständlich auch serviert.